Hotspotzone

Die Hotspotzone zeichnet sich durch mageren Boden, einer reichen Blütenpracht und einer Vielzahl von Leben aus.

Blumenwiesen und Magerbeete sind hier angelegt.

Ein magerer Boden (wenige Nährstoffe) ist der Schlüssel zu einer artenreichen Blumenwiese. Jeder kennt den Anblick von sattgrünen, reichlich gedüngten Wiesen. Ein Graspflänzchen wächst neben dem anderen, Löwenzahn, scharfer Hahnenfuß und Ampfer haben auch ihren Platz, am nicht gemähten Wiesenrand tummelt sich die Brennnessel. Im Mai blüht es überall gelb auf und Löwenzahn und Hahnenfuß bieten reichlich Pollen und Nektar. Nach der ersten Mahd ist aber Schluss mit der Blütenpracht.

Insekten brauchen aber das ganze Jahr über einen reich gedeckten, vielfältigen Tisch!

Hahnenfuß in voller Blüte, Mitte Mai in Bayern

Der Verlust an blütenreichen Wiesen findet schon seit längerer Zeit statt und spiegelt sich im Insektensterben wieder. Der Pfeiler der Nahrungskette bricht zusammen und alles, was darauf sich darauf aufgebaut hat mit ihm.

Was kann ich dagegen tun?

Lege selber eine Hotspotzone in deinem Garten an. Wie das funktioniert, siehst du unter Projekte bzw. Wildblumenwiese, Magerwiese oder Mauerbeete.

Blumenwiese, Hortus Felix