Kräuterbeet

2016 habe ich mein erstes Beet, mit Ausnahme des Gemüsegartens, angelegt. Es ist ein Kräuterbeet mit der Form eines Fisches geworden.

Als Umrandung des Ganzen dienen Mauersteine und Feldsteine. Von vorne nach hinten hat es zwei unterschiedliche Substratzusammensetzung bekommen, da Pflanzen mit unterschiedlichen Standortansprüchen dort wachsen sollen.

In der 1. Zone befindet sich der normale Gartenboden, der nährstoffreich und schwer ist. Dort wachsen verschiedene Minzsorten, Blutampfer, Schnittlauch, Pimpinelle, Indianernessel, Liebstöckel/Maggikraut, Gartensalbei, Colakraut und Süßdolde.

Die 2. Zone besteht aus einem Gemisch von Gartenerde und Sand im Verhältnis 1:1. Dort wachsen Bergbohnenkraut, verschiedene Thymiansorten, Lavendel, Oregano, Rosmarin, Ysop und Zitronenmelisse.

Neben dem angenehmen Duft der Kräuter und frischen Kräutern aus dem eigenen Garten hat das Beet noch einen weiteren Sinn. Unzählige Insekten konnten an den Minz-, Thymian-, Bergbohnenkraut-, Zitronenmelissenblüten und vielen anderen Kräuterpflanzen Nahrung finden und die Steinmauerumrandung bietet Schutz und eine Überwinterungsmöglicheit für Kröten und andere Tiere. Nach einem regnerischen Sommertag konnte ich beim Umdrehen eines Steins einen Kleinen Fuchs (Schmetterling) entdecken, der vor dem plötzlichen Regenguss zuflucht finden konnte.

Hier findest du alle Kräuterpflanzen, die ich in meinem Kräuterbeet gepflanzt habe (klicken für Großansicht).