Magerwiese Nr.2

Bei dieser Magerwiese bin ich wie bei Magerwiese Nr.1 vorgegangen. Als erstes habe ich die ersten 10cm nährstoffreichen Oberboden von der ca. 40m2 großen Fläche abgetragen und auf den angrenzenden Acker gefahren. Danach habe ich viele hundert Krokusse, Narzissen, Schachbrettblumen und Safrankrokusse auf der Fläche verteilt. Dann kam Sand oben drüber und eine Wildblumenmischung wurde, im Verhältnis 1:20 mit Sand vermischt, ausgebracht, die die Standortansprüche mager und trocken haben. Zum Schluss habe ich das Saatgut noch mit einer Miniwalze angedrückt, damit der Bodenkontakt hergestellt ist.

Ich habe erst Mitte Oktober ausgesät, da ich etwas länger als geplant auf die bestellten Blumenzwiebeln warten musste.

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt die Neuanlage der Magerwiese:

Dies sind aktuelle Bilder vom 24. Dezember 2018, die die Entwicklung der Magerwiese Nr.2 zeigen. Wie bei Magerwiese Nr.1 auch, sind einige Blumenzwiebeln am Austreiben. Das wird nicht weiter schlimm sein, denn die kühlen Wintertemperaturen stoppen nun das Wachstum. Für den Frühling werden sie noch reichlich Energie gespeichert haben, um wieder auszutreiben. Anders als hier habe ich Magerwiese Nr.1 aber bereits einen Monat früher ausgesät. Der Unterschied ist leicht zu erkennen.

Da die Aussaat erst Mitte Oktober erfolgte, sind erst die ersten Keimblätter zu erkennen. Ich bin noch skeptisch, ob sie den Winter überstehen werden. Die derzeit noch milden Temperaturen machen ihnen noch nichts aus, das kann sich aber noch ändern.

Falls sie es nicht überstehen werden, muss ich eben nochmal im Frühjahr aussehen. Dann habe ich für zukünftige Blumenwiesenaussaaten meine Erfahrungen und gemacht.

Rechtzeitig zu Ostern blühen die Narzissen und ihr Blütenduft hängt in der Luft. Auch die Wildtulpen machen sich schon startbereit, um für die Insekten zu blühen, wenn die Narzissen bereits verblüht sind.

Narzissenmeer