Mauerbeet Nr.1

Im März 2018 habe ich das erste Mauerbeet angelegt. Es ist ein Magerbeet, das mit Mauersteinen eingefasst ist. Als Drainage habe ich ebenfalls (kleingehauene) Mauersteine und als Substrat Sand verwendet.

Beim Stapeln, bzw. Mauern des Beetes habe ich darauf geachtet, dass kleine Lücken vorhanden sind, die später mit Dachwurz bepflanzt werden oder frei bleiben und somit als Lebensraum für Asseln, Spinnen,… dienen können.

Um Armfreiheit für’s Zerhauen der Drainage zu haben, habe ich nach mehreren Ebenen geschichteter Mauersteine Drainage kleingehämmert. Danach wurde weiter in die Höhe geschichtet. Um Mauersteine einzusparen, habe ich die unterste Schicht mit Erde befüllt und dann erst mit der Drainage begonnen. Wichtig ist nur, dass sowohl Drainage als auch mageres Substrat vorhanden ist.

Die letzten 20-30cm habe ich mit Sand aufgefüllt und leicht verdichtet. Der nächste Regen hätte ansonsten den locker aufgefüllten Sand komprimiert und ich hätte einige Zentimeter Sand nachfüllen müssen.

Bevor ich die Pflanzen eingesetzt habe, durften sie sich noch einmal mit Wasser vollsaugen. Bei der Pflanzenauswahl habe ich nach Pflanzen gesucht, die mit Magerkeit sowie Trockenheit auskommen. Sand hat eine geringe Wasserhaltekraft. Die Pflanzen aus den Töpfen wachsen in Substrat (meistens Torf), dass gut Wasser hält. Das genügt den trockenheitsliebenden (xerophilen) Pflanzen.

Pechnelke, Katzenminze, Edelgamander und Scharfer Mauerpfeffer habe ich nun eingepflanzt. Leider wurde der Scharfe Mauerpfeffer von den Nacktschnecken geliebt und hat es nicht überstanden. Dafür haben sich die zwei eingepflanzten Pechnelken ausgesamt und es wachsen nun viele kleine Pechnelkenpflanzen als Ersatz für den Mauerpfeffer weiter. 

Das Totholz dient als zusätzlicher Lebensraum für im Holz lebende Käferlarven, Wildbienenlarven uvm.

Totholz als zusätzlicher Lebensraum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.