Naturmodule

Naturmodule sind der Natur abgeguckte Bauelemente für den Garten oder wiederverwendete Materialien, die auf kreative Weise im Garten etabliert werden und der Natur im Garten zugute kommen. Auch Insektenhotels (besser Insektennisthilfen), Steinpyramiden oder Weidenzäune sind Naturmodule.

Unter Minitipps findest du viele solcher Naturmodule. Wichtig für eine hohe Vielfalt an Flora und Fauna im Garten ist eine strukturreiche Gestaltung. Wenn man nicht weiß, wie man mit der Umgestaltung des Gartens hin zu mehr Natur anfangen soll, kann man einfach mit einem Naturmodul beginnen. Zum Beispiel eine Blumenwiese, eine Totholzhecke oder ein Gartenteich.

Ebenfalls wichtig bei der Naturgartengestaltung ist, dass möglichst viele gebrauchte Materialien wiederverwertet worden sind und Ressourcen gespart werden. Eine Totholzhecke wird einfach aus den Ästen und Zweigen der geschnittenen Hecke errichtet und die Drainage für das Magerbeet sind abgedeckte, kleingehauene Dachpfannen. Totholz wird nicht der Natur entnommen, sondern man hört sich in der Nachbarschaft um, ob dort jemand Totholz entsorgen möchte. Horteln nennt sich das. So spart man Entsorgungs- und Anschaffungskosten sowie Ressourcen.