Pufferzone

Die Pufferzone grenzt das Grundstück nach außen hin durch eine Hecke aus einheimischen Sträuchern ab. Sie kann einreihig, zweireihig oder mehrreihig gepflanzt sein.

Totholzstämme, Reisig-, Stein- und Sandhaufen sind Naturmodule, die man zusätzlich in die Pufferzone einbringen kann, um noch mehr Nahrung, Schutz und Lebensraum für Tiere zu bieten.

Die Pufferzone eines Naturgartens steht im krassen Gegenteil zur akkurat und jährlich geschnittenen Kirschlorbeer- oder Thuja. Diese bietet kaum Lebensraum für Tiere und sieht das ganze Jahr über gleich aus.

Die vier Jahreszeiten sind durch die immergrünen Blätter nicht mehr zu erkennen. Bei einer vielfältig angelegten Pufferzone hingegen lässt sich der Rhythmus des Lebens noch erkennen. Nach einem langen Winter sprießen die Blätter und Blüten hervor, Früchte entwickeln sich, das Laub färbt sich bunt, fällt herab und im Winter sieht man Vögel auf den Ästen sitzen und Früchte fressen.

Das Blühspektrum im Frühjahr kann zudem noch durch typische Frühblüher unser sommergrünen Laubwälder wie Buschwindröschen, Scharbockskraut, Hohler Lerchenspron, Kriechender Günsel oder das Leberblümchen ergänzt werden.