Vögel

Hier stelle ich nach und nach alle Vögel vor, die ich im Hortus Hoop entdecken konnte. Egal ob es Dauergäste sind, wie letztes Jahr ein brütendes Grauschnäpperpaar auf einem Insektenhotel oder Türkentauben, die immer in der Linde oder im Pflaumenbaum hocken oder Haus- und Feldsperlinge an der Winterfutterstelle.

Vögel kann man mit gekauftem Vogelfutter in den Garten locken, auch wenn dieser ansonsten lebensfeindlich gestaltet ist. Vor allem im Winter kommen sie gerne an die aufgehängten Meisenknödel & Co., da es immer schwieriger wird, in der ausgeräumten Kulturlandschaft an Futter zu kommen.

Auch wenn das Bereitstellen von Futterspendern für Vögel sicherlich sinnvoll ist, ist es keine nachhaltige Untersützung für die Ansiedlung im Garten. Was Vögel brauchen, ist ein reichhaltiges Strukturangebot. Anstelle viel Geld für Vogelfutter auszugeben, wäre es sinnvoller, denn Vögeln auf natürliche Weise Futter, Nist- und Schlafplätze und andere Strukturen zukommen zu lassen. Hecken und Blumenwiesen müssen nur einmal angelegt werden! Eine Fütterung ist zwar nicht verkehrt aber nicht das Allheilmittel.

Nahrungsgrundlage der meisten Vögel sind Insekten, Samen und Beeren. Hat man Wildblumenwiesen und eine Pufferzone aus einheimischen Gehölzen hat man schon viel für die gefiederten Tiere getan. Nistkästen, für Fressfeinde schwer zugängliche, dornige Gehölze oder Totholzhecken zum Brüten, Wasserstellen zum Trinken oder Baden und Aussichtspunkte zur Insektenjagd erhöhen die Chance, viele verschiedene Vogelarten im Garten zu beobachten.

Viele kurz und bündig zusammengefassten Tipps findet ihr bei den Minitipps.